
Die Zähringer: Mythos und Wirklichkeit
Seit Dezember 2025 führt die Stadt Neuenburg am Rhein den offiziellen Namenszusatz „Zähringerstadt“. Anlässlich dieser Bewilligung durch das Innenministerium des Landes Baden-Württemberg zeigt das Museum für Stadtgeschichte noch einmal die Wanderausstellung „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ und zeigt damit die Verbundenheit der Stadt mit seinen Gründern auf.
Eröffnung
Die Ausstellung wird am Freitag, den 13. März um 19.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte durch Bürgermeister Jens Fondy-Langela und Dr. R. Johanna Regnath, Geschäftsführerin des Alemannischen Instituts Freiburg i.Br. e.V., eröffnet. Simone Kern, Leitung Museum für Stadtgeschichte, wird das Ausstellungsprojekt vorstellen.
Die Eröffnung findet im 1.Obergeschoss des Museums statt.
Die Ausstellung
Die Gründung um 1175 durch Herzog Berthold IV. von Zähringen legte den Grundstein für die Bedeutung der Stadt Neuenburg am Rhein über Jahrhunderte hinweg. Die Zugehörigkeit zum Kreis der Zähringerstädte ist ein wesentlicher Bestandteil des Selbstverständnisses und der Identität von Neuenburg am Rhein.
Doch wer waren diese Zähringer? Kriegsherren, Bauherren von Burgen und Kirchen, Städtegründer und Kandidat für den Königsthron – all diese Bezeichnungen treffen auf die Herzöge von Zähringen zu.
Ursprünglich aus dem Schwäbischen stammend, kamen sie nach Freiburg, wo sie in Zähringen ihre Stammburg bauten und sich am Ober- und Hochrhein und im Burgund einen riesigen Machtbereich ausbauten. Für etwa 150 Jahre zählten die Zähringer zu den einflussreichsten Reichsfürsten ihrer Zeit. 1218 starb mit Bertold V. der letzte Herzog von Zähringen. Zahlreiche Geschichten und Legenden ranken sich bis heute um dieses Geschlecht.
Die Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Familiengeschichte und die Rolle der Zähringer auf dem damaligen politischen Parkett.
„Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ wurde als Wanderausstellung konzipiert und war schon in vielen Zähringerstädten zu sehen. Sie wurde vom Alemannischen Institut Freiburg, dem Stadtarchiv Freiburg, dem Historischen Seminar, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I, Abt. Landesgeschichte an der Universität Freiburg konzipiert und von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau realisiert.
Unterstützt wird sie von Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Toto-Lotto Baden-Württemberg und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie von den Zähringerstädten.
Informationen zur Ausstellung
Laufzeit
13.03.2026 - 11.10.2026
Adresse
Museum für Stadtgeschichte
Franziskanerplatz 4
79395 Neuenburg am Rhein
Öffnungszeiten
Mittwoch 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Sonntag 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Gruppen auch nach Vereinbarung
Eintritt
2,00 € (Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei)
Kontakt
Email: museum@neuenburg.de
Tel.: 49 (0) 7631/791-284
Termine rund um die Sonderausstellung

Freitag, 15. Mai 2026 ⋅ 19.30 Uhr ⋅ Bildungshaus Bonifacius Amerbach, Dachgeschoss
Dr. Heinz Krieg, Histor. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte
Vortrag in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg und dem BGV

Historische Stadtführung und Museumsrundgang
Sonntag, 15.03./ 14.06.2026, jeweils um 15.00 Uhr
Treffpunkt zu den Stadtführungen vor dem Museum

Sonntag 17.5./ 11.10.2026, jeweils um 15.00 Uhr, Museum
Führung durch die Sonderausstellung